Die Gero Hochtemperaturöfen GmbH & Co. KG weiht neues Wärmebehandlungszentrum ein.
Der Schritt vom Prototyp über eine Kleinserie in die Fertigung ist heute sehr schwierig und teuer. Der Schritt aus dem Labor in eine Kleinserienfertigung bedeutet in der Regel bereits eine enorme finanzielle Investition und damit verbunden, ein hohes Risiko. Nicht selten müssen thermische Prozesse für die Serienfertigungen erst entwickelt, zumindest aber angepasst und optimiert werden. Der Schritt von einem Prototyp aus Laborfertigung zu einem im industriellen Maßstab hergestellten Produkt kann selten durch ein einfaches Upscaling erreicht werden. Die Investition in eine Sinteranlage zur Ermittlung der richtigen Prozessparameter kann gespart werden, wenn professionelle, externe Dienstleistungsangebote zur Verfügung stehen.
Vor dem Hintergrund , dass eine geeignete Pilot-Ofenanlage relativ teuer ist, weil man viele Freiheitsgrade braucht, um die endgültigen Produktionsparameter finden zu können, hat sich die Gero Hochtemperaturöfen GmbH & Co. KG entschlossen ein Wärmebehandlungszentrum aufzubauen.
Damit wird die Möglichkeit angeboten, Kleinserien herzustellen, Prozesse zu entwickeln, Bemusterungen durchzuführen und gegebenenfalls auch einen fließenden Übergang in eine Serienfertigung zu finden.
Neben der reinen Anlagentechnik verfügt Gero über ein umfangreiches Prozess-Know-how.
Ab dem 01.04. 2009 besteht in den Räumlichkeiten der Fa. Gero GmbH & Co KG in Neuhausen/Enzkreis die Möglichkeit, Wärmebehandlungen wie Sintern, Pyrolyse, Silizieren usw. praxisnah durchzuführen.
Zunächst stehen folgende zwei Aggregate zur Verfügung: